Barsche

Flußbarsch
Kaulbarsch
Schrätzer
Streber
Zander
Zingel

Der Barsch

>Flussbarsch<

> Perca fluviatilis (L.) <

Bestimmung:
Dieser Fisch gehört zu den Barschartigen. Das Maul ist endständig, die Maulspalte weit und die Kiefer sind mit vielen kleinen Zähnen besetzt. After - und Bauchflossen sind meist rötlich, manchmal auch gelblich gefärbt. 
Lebensraum :
Da er sehr anpassungsfähig ist, kommt er in fast allen fließenden und stehenden Gewässern vor. Massenhaftes Vorkommen führt oft zur Verbuttung (Kleinwüchsigkeit). Das Ablaichen erfolgt in den Monaten März bis Juni. Die Eier werden an Pflanzen, Steinen oder Astwerk in bis zu 1 m langen Bändern abgelegt. Die Durchschnittsgröße beträgt 15 - 30 cm, unter idealen Bedingungen erreicht dieser Fisch über 50 cm und kann über 3 kg schwer werden. Ungefähres Alter : über 10 Jahre
Nahrung :
Die Nahrung besteht aus kleinen Wassertieren aller Art, größere Exemplare ernähren sich auch von Kleinfischen.
Bedeutung für die Fischerei:
Eher gering. Regional besitzt er eine hohe Bedeutung (Bodensee).
Schonzeit:
Der Barsch hat keine Schonzeit.
Mindestmaß:
Es ist kein Mindestmaß festgesetzt.

 

Der Kaulbarsch

> Acerina cernua (L.) <

Bestimmung:
Der kleinwüchsigste unter den Barschartigen ist der Kaulbarsch. Die Grundfarbe dieses Kleinfisches ist oliv - bis braungrün und wird von zahlreichen, unregelmäßig dunklen Flecken unterbrochen. Auffallend sind auch die großen Schleimgruben am Kopf und die fleischigen Lippen. Das Maul ist endständig, die Maulspalte reicht nicht bis zum Auge. Auf der Rücken - und Schwanzflosse befinden sich dunkle Punktreihen.
Lebensraum :
Als Lebensräume dienen diesem kleinwüchsigen Fisch größere Flüsse und Seen. Die Eiablage erfolgt in den Monaten April und Mai in flachen Ufergewässern an Pflanzen und Astwerk. Die mittleren Größen sind 12 bis 15 cm, selten größer.
Nahrung :
Bodentiere aller Art und auch Fischlaich sind seine Nahrung.
Bedeutung für die Fischerei:
Keine
Schonzeit:
Er hat keine Schonzeit
Mindestmaß:
Das Mindestmaß ist mit 10 cm festgesetzt.

 

Der Schrätzer

>Schratz<

> Acerina schraetser (L.) <

Bestimmung:
Der Schrätzer ist ein weiterer Vertreter der Barschartigen. Kopf und Rücken haben einen grünlichen Ton. Auf der Flossenhaut der stacheligen Rückenflosse befinden sich dunkle Punktreihen.
Lebensraum :
Die Lebensräume dieses Fisches sind auf die Donau und ihre Nebenflüsse beschränkt, wo er sich an tiefen Stellen mit Kies oder Sandgrund aufhält. Das Ablaichen erfolgt in den Monaten April und Mai, wobei die Eier schnurartig an Pflanzen, Steinen und Astwerk abgelegt werden. Die durchschnittliche Größe beträgt etwa 15 cm, Längen bis 25 cm und darüber sind selten.
Nahrung :
Kleine Bodentiere aller Art oder auch Fischlaich bilden seine Nahrung.
Bedeutung für die Fischerei:
Keine
Schonzeit:
Der Schrätzer ist ganzjährig geschont.
Mindestmaß:
Infolge der ganzjährigen Schonung ist kein Mindestmaß festgesetzt.

Streber

> Zingel streber SIEBOLD <

Bestimmung:
Der Streber gehört zu der Familie der Barschartigen. Der Körper ist gelbbraun gefärbt und hat mehrere scharf begrenzte, dunkle Querbinden.
Nicht verwechseln : STREBER - ZINGEL !!
Der Streber hat an der vorderen Rückenflosse maximal 8 bis 9 Flossenstrahlen.
Lebensraum :
Die Donau und einige Nebenflüsse sind die Lebensräume dieses Fisches. Die Eier werden in den Monaten April und Mai in starkströmenden Bereichen über Kiesgrund abgelegt. Die mittlere Größe liegt bei etwa 15 cm, Längen über 18 cm sind selten.
Nahrung :
Die Nahrung dieses strömungsliebenden Bodenfisches besteht aus Kleintieren der Bodenfauna.
Bedeutung für die Fischerei:
Keine
Schonzeit:
Der Streber ist ganzjährig geschont
Mindestmaß:
Als Folge der ganzjährigen Schonung ist kein Mindestmaß festgesetzt. 

Der Zander

>Schill<

> Stizostedion lucioperca (L.) <

Bestimmung:
Der Zander ist der großwüchsigste unter den Barschartigen. Die Grundfärbung des Rückens und der Seiten ist graugrün bis blaugrau, nach unten wird sie heller. Der Bauch ist matt silberweiß. Der Körper ist lang gestreckt und nur mäßig hoch. Die Rückenflossen sind mit schwarzen, meist in Längsbinden angeordneten Flecken versehen.
Lebensraum :
Dieser räuberisch veranlagte Fisch lebt vornehmlich in etwas wärmeren, nährstoff - und planktonreichen Gewässern mit hartem, sandigem Grund. Die Eier werden an Pflanzen, Steinen und versunkenen Astwerk abgelegt und anschließend vom Männchen bewacht. Die Durchschnittsgrößen betragen 40 bis 60 cm, unter besonders guten Lebensbedingungen kann dieser Räuber sogar bis 110 cm lang werden und Gewichte von über 15 kg erreichen. Ungefähres Alter : über 15 Jahre
Nahrung :
Als Nahrung dienen diesem Fisch vorerst kleine Wassertiere aller Art, später kleine Fische.
Bedeutung für die Fischerei:
Dieser Fisch wird in erster Linie in der Teichwirtschaft genutzt. Der Zander hat ein äußerst wohlschmeckendes Fleisch und wird auch vom Sportangler sehr geschätzt.
Schonzeit:
Geschont ist er vom 1. April bis zum 31. Mai.
Mindestmaß:
Das Mindestmaß ist mit 40 cm festgesetzt.
ACHTUNG : Sonderbestimmungen der Bewirtschafter beachten !!

Zingel

> Zingel zingel (L.) <

Bestimmung:
Der Zingel ist ein weiterer Vertreter der Barschartigen. Rücken und Seiten sind gelbbraun gefärbt und mit sechs bis sieben unregelmäßig verwaschenen, dunklen Querbändern versehen.
Nicht verwechseln : ZINGEL - STREBER !!
Der Streber hat an der vorderen Rückenflosse maximal 8 - 9 Flossenstrahlen. Außerdem ist sein Schwanzstiel im Vergleich zum Zingel auffallend dünn und wirkt daher länger.
Lebensraum :
Die Donau und einige Zuflüsse sind die Lebensräume dieses Fisches. Der Laich wird in starkströmendem Wasser über Kiesgrund abgelegt. Die mittleren Längen dieses ausgesprochenen Bodenfisches betragen 15 bis 20 cm, manchmal wird er auch über 30 cm lang und 0,5 kg schwer.
Nahrung :
Die Nahrung besteht aus kleinen Wassertieren, größere Exemplare rauben auch kleinere Fische.
Bedeutung für die Fischerei:
Gering
Schonzeit:
Geschont ist dieser Fisch vom 1. April bis zum 31. Mai
Mindestmaß:
Das Mindestmaß ist mit 20 cm festgesetzt.