Der  Hecht

                                                       

> Esox lucius L. <

 

Bestimmung:
Der Hecht ist bei uns der einzige Vertreter der Hechtartigen. Der Körper ist lang gestreckt, walzenförmig und seitlich nur mäßig abgeflacht. Das Maul ist weit gespalten, die Kiefer sind mit großen Fang - und kleineren Hechelzähnen bewehrt. Die paarigen Flossen haben eine rötlichgelbe Färbung.
Lebensraum:
Dieser in Fließgewässern, Seen und größeren Teichen vorkommende Standfisch hält sich gerne in Ufernähe nahe der Oberfläche unter überhängenden Uferpartien und Bäumen sowie an Schilfrändern auf. Die Durchschnittsgrößen dieses gefräßigen Räubers betragen 50 bis 100 cm. Längen bis 150 cm oder ein Gewicht von über 25 kg sind aber auch bei diesem Raubfisch eine Seltenheit. Der Hecht laicht zeitig im Frühjahr meisten auf überschwemmten Wiesen.
Bedeutung für die Fischerei:
Seine wirtschaftliche Bedeutung im Teichwesen und in den freien Gewässern ist beträchtlich. Er wird in Karpfenteichen eingesetzt, wo er den Stand der Profanfische (Weißfische) reduziert. Für den Sportangler ist der Hecht einer der beliebtesten Fische. 
Nahrung:
Fische aller Art, Frösche, Vögel und sogar kleine Säugetiere sind seine Nahrung.
Schonzeit:
Geschont ist der Hecht vom 1. Februar bis zum 30 April.
Mindestmaß:
Das Mindestmaß ist mit 50 cm festgesetzt.
ACHTUNG : Sonderbestimmungen der Bewirtschafter beachten !