Schmerlen

 

Bartgrundel
Schlammpeitzger
Steinbeißer

Die Bartgrundel

> Noemacheilus barbatulus < (L.)

Bestimmung:
Zu den wenigen bei uns lebenden Schmerlenartigen gehört die Bartgrundel. Die Haut ist unvollständig mit sehr kleinen und dünnen Schuppen bedeckt und mit einer starken Schleimschicht überzogen. Manchmal ist der Körper marmoriert dann wieder beinahe einfärbig. Die Eier werden an Pflanzen und Steinen angeklebt. Dieser Bodenbewohner besitzt auch 6 Barteln.
Lebensraum:
Die Bartgrundel lebt nicht nur in Bächen mit reinem Wasser und in den Uferregionen klarer Seen, sondern kommt auch in Gewässern vor, die organisch relativ stark belastet sind. Die Eier werden an Pflanzen und Steinen angeklebt. Die durchschnittlichen Größen betragen 8 bis 10 cm, mancherorts erreicht dieser Fisch aber auch Längen über 15 cm.
Nahrung :
Auf Grund lebende Kleintiere aller Art aber auch Fischlaich dienen als Nahrung.
Bedeutung für die Fischerei:
Keine
Schonzeit:
Geschont ist die Bartgrundel vom 1. März bis zum 31. Mai.
Mindestmaß:
Es ist kein Mindestmaß festgesetzt.

Der Schlammpeitzger

>Misgurnus fossilis(L.)<

Bestimmung:
Der Schlammpeitzger ist der größte Fisch unter den Schmerlenartigen. Das Maul ist unterständig, die Maulspalte eng. Die Schuppen sind sehr klein, der Körper ist mit einer starken Schleimhaut überzogen. In den Monaten April bis Juni werden die bräunlichen Eier an Wasserpflanzen abgelegt. Im Allgemeinen erreicht dieser Fisch eine durchschnittliche Länge von 30 cm, mancherorts sogar bis zu 50 cm. 
Lebensraum:
Die Lebensräume dieses Fisches sind stehende Gewässer mit schlammigem Grund, in dem er sich meist vergräbt, wobei der diesem Fisch eigenen Darmatmung eine wichtige Funktion zukommt.
Nahrung:
Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus wirbellosen Tieren der Bodenfauna, die er mit seinen insgesamt 10 Barteln aufspürt.
Bedeutung für die Fischerei:
Keine
Schonzeit:
Der Schlammpeitzger ist ganzjährig geschont.
Mindestmaß:
Infolge der ganzjährigen Schonung ist kein Mindestmaß festgesetzt.

Der Steinbeißer

>Cobitis taenia (L.)<

Bestimmung:
Der Steinbeißer ist die kleinste Art unter den Schmerlenartigen. Das kleine Maul ist unterständig, die Maulspalte sehr eng. Er laicht in den Monaten April bis Juni, wobei die klebrigen Eier an Steinen und Pflanzen abgelegt werden. Im Durchschnitt wird dieser Fisch etwa 8 cm groß, unter guten Bedingungen auch 10 cm.
Lebensraum:
Dieser Kleinstfisch bewohnt stehende und fließende Gewässer mit feinsandigem Grund, wo er sich tagsüber bis zum Kopf eingräbt.
Nahrung:
Die Nahrung sind Kleintiere aller Art und auch pflanzliche Stoffe.
Bedeutung für die Fischerei:
Keine
Schonzeit:
Der Steinbeißer ist ganzjährig geschont.
Mindestmaß:
Infolge der ganzjährigen Schonung ist kein Mindestmaß festgesetzt.